Neue Rechte

Die Neue Rechte grenzt sich offiziell vom Nationalsozialismus ab und greift stattdessen auf antidemokratische Ideen früherer rechter Akteure zurück, etwa aus der Zeit der Weimarer Republik. Ihr zentrales Ziel ist die sogenannte „Metapolitik“: Sie will Kultur, Sprache und Denken langfristig verändern, um nationalistische, rassistische und antisemitische Vorstellungen gesellschaftsfähig zu machen. Dabei werden positiv besetzte Begriffe wie „Freiheit“ gezielt antidemokratisch umgedeutet. Sie vertreten ein homogenes völkisches Weltbild als gesellschaftliche Norm. Darunter fallen auch traditionelle Rollenbildern für Familie durch feste Geschlechtszuschreibungen.